Kategorie-Archiv: Allgemein

Wandbild zum Gedenken der Opfer des NSU

Am 8. Februar 2016 wurde ein Wandbild an der Ecke Manteuffelstraße/Oranienstraße in Berlin- Kreuzberg aufgehängt. Mit diesem Bild wollen wir Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat gedenken.

Seit dem Auffliegen des NSU gibt es in den Medien eine starke Fokussierung auf drei der bisher bekannten Täter/innen. Es werden unzählige Reportagen über die Gruppe produziert – ein Interesse
an den Opfern vermissen wir jedoch. Nicht die rassistische Terrorgruppe NSU, sondern deren Opfer und Angehörige gehören in den Vordergrund. Das Wandbild ist unser Beitrag, eine Gedenkkultur
um sie und die vielen anderen Opfer rassistischer Gewalt zu stärken. Wir wollen aber nicht nur gedenken. Wir fordern auch politisches Handeln.

Nach den Mordanschlägen des NSU ermittelte die Polizei zunächst nur gegen die Familien und Angehörigen der Opfer. Sie vernachlässigte dabei systematisch die Suche nach rassistischen Tatmotiven und Täter/innen, obwohl diese für viele Hinterbliebenen offensichtlich waren. Es hätten weitere Morde verhindert werden können, wenn die Ermittlungsbehörden den Hinterbliebenen zugehört, anstatt auf rassistische Weise die migrantische Community kriminalisiert hätten. Wir fordern daher, dass institutioneller Rassismus, zum Beispiel in Form von Racial Profiling, bei Justiz, Polizei, und Gesellschaft als solcher benannt und konsequent bekämpft wird.

Eine weitere Konsequenz nach dem Auffliegen des NSU müsste die Abschaffung des Verfassungsschutzes und seines V-Mann-Systems sein. Durch dieses System wurden und werden rechte, rassistische Strukturen wie der NSU aufgebaut, gefördert und gedeckt. Anstatt dieses System und seine mörderischen Konsequenzen zu hinterfragen, stehen dem”Verfassungsschutz” mittlerweile erweiterte Kompetenzen und finanzielle Mittel zur Verfügung. Wer wird durch diese Politik geschützt? Welche rassistischen Netzwerke werden noch durch staatliche Gelder gefördert?

Die Aussage “Netzwerk NSU: Staat und Nazis Hand in Hand” macht auf diese Verstrickungen zwischen staatlichen Organen und rechtsterroristischen Gruppen aufmerksam. Mit dem Begriff
“Netzwerk” betonen wir, dass es sich nicht um ein Trio handelt, sondern der NSU vielmehr als weitreichendes Netzwerk verstanden werden muss. Schließlich ist die Frage “Wo bleiben die Konsequenzen?” ein Aufruf zu einem Gerichtsprozess, der tatsächlich aufarbeitet und aufklärt und in dem nicht nur die Tatbeteiligung eines kleinen Kreises verhandelt wird, sondern dieses gesamten Netzwerks. Hiermit unterstützen wir die Forderungen der Angehörigen nach umfassender Aufklärung und Gerechtigkeit!

Aufruf – Carnival Al-Lajiìn am 20. März 2016

Carnival Al-Lajiìn 
Demonstration von My Right is Your Right!  
am Globalen Tag gegen Rassismus
Sonntag, 20. März 2016 
14 Uhr | Hermannplatz | Berlin
#20M #MRIYR

 

logo_refugee_network_banner

 

 

 

Arabische Version des Aufrufs unten oder hier als pdfالنسخة العربية تحت او هنا ك

Der selbstorganisierte Refugee Club Impulse (RCI) lädt anlässlich des Globalen Tages gegen Rassismus zum Carnival Al-Lajiìn_Al-Lajiàat, dem Karneval der Geflüchteten, am 20. März 2016 in Berlin ein. Der Karneval stellt sich gegen die Isolierung und Diskriminierung von Geflüchteten. Am 20. März werden Geflüchtete auf den Straßen Berlins demonstrieren und durch Kunst ihren Problemen und Forderungen Ausdruck verleihen.

My Right Is Your Right! schließt sich dem Aufruf des RCI zum Carnival Al-Lajiìn_Al-Lajiàat an und unterstützt den Kampf der Refugees um ihre Rechte. Wir sind ein Bündnis von Kulturschaffenden, Aktivist*innen, Jurist*Innen, Geflüchteten, Kirchenvertreter*innen, Vereinen, Gewerkschafter*innen, Nachbarschaftsinitiativen, Einzelpersonen und weiteren Gruppen, die sich im Novmeber 2014 zusammengeschlossen haben. Unser Ausgangspunkt sind die Proteste um den Oranienplatz und die Ohlauer-Schule in Kreuzberg.

Im letzten Jahr wurde das Asylgesetz wiederholt verschärft, rechte Mobilisierungen bekamen massig Zulauf und rassistische Anschläge in Deutschland und Europa häuften sich. Obwohl Proteste gegen Rassismus, für bessere Lebensbedingungen, für das Recht auf Bewegungsfreiheit und für ein Bleiberecht für alle werden zwar lauter, aber weiterhin von großen Teilen unserer Gesellschaft ignoriert. Der Carnival Al-Lajiìn_Al-Lajiàat ist ein weiterer Versuch, sich die Straße zu nehmen und unsere vielfältigen Kämpfe und Forderungen auf künstlerische Weise in die Öffentlichkeit zu bringen:

Nein zur Asylrechtsverschärfung! Nein zur Isolierung und Spaltung von Menschen! Gegen alle Mauern und Zäune!

Die EU führt Krieg gegen Geflüchtete und Migrant*innen. Es werden immer wieder neue Gesetze verabschiedet, die Menschen davon abhalten sollen nach Europa zu kommen. Doch die Menschen fliehen gerade wegen der Zerstörung, die Deutschland und die EU in Form von (neo)kolonialen Politiken, Militärinterventionen und ökonomischer Ausbeutung in vielen Teilen der Welt verursachen. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex ist nur ein Beispiel davon: Die tausenden Toten an den EU-Grenzen und im Meer sind Beweis für diese fatale Politik. Gleichzeitig legitimieren Begriffe wie “Obergrenzen”, “Transitzonen” und “sichere Herkunftsstaaten” rassistische Diskurse, die Menschen in gewollte und nicht gewollte, in “richtige” und “falsche” Geflüchtete spalten.

Wir sagen: Nein zum neuen Asylgesetz! Nein zur Isolation! Gegen Rassismus und Hass!

Für das Recht zu bleiben! Für das Recht auf selbstgewählte Wohnort und Lebensweisen!

Das Recht auf Asyl ist ein grundlegendes Menschenrecht und nicht ein Privileg, für das man sich bewerben muss. Bleiberecht ist ein erster Schritt, aber es muss sich noch mehr ändern: Jede*r sollte das Recht auf ein Leben in Würde haben. Statt unmenschlichen Not- und anderen Massenunterkünften fordern wir das Recht auf menschenwürdigen Wohn- und Lebensraum für alle. Die katastrophalen Zustände am Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) und der Anstieg von Massenunterkünften in ganz Deutschland sind eine gewollte Eskalation des Berliner Senats und anderer Landesregierungen. Menschen sollen abgeschreckt, unterdrückt und entmenschlicht werden. Wir akzeptieren diese offensichtlichen Menschenrechtsverletzungen nicht!

Wir sagen: Stoppt alle Abschiebungen! Alle Menschen haben das Recht zu bleiben, wo sie wollen, und zu entscheiden, wie sie leben wollen!

Der Carnival Al-Lajiìn_Al-Lajiàat soll die vielen ungehörten Stimmen und Wissen verbreiten. Lasst uns die Isolation durchbrechen und zusammenkommen. Ihr sagt, wir haben bereits eine Willkommenskultur in Deutschland? Wir sagen, wir brauchen Solidarität, nicht Wohltätigkeit! Wir wollen alle Rechte für alle!

Um über Termine der nächsten Vorbereitungstreffen informiert zu sein, hier auf dem Blog nachschauen.

Arabisch عربي

بمناسبة اليوم العالمي ضد العنصرية يدعوكم نادي (ريفيوجي كلوب ايمبولز) ذاتي التنظيم إلى“كرنفال اللاجئين واللاجئات”في ٢٠ آذار٢٠١٦ في برلين. هدف المهرجان هو رفع الأصوات ضد عزل اللاجئين و اللاجئات و التصريح بمطالب سياسية ضد التضييقات في سياسة اللجوء والتمييزالعنصري للاجئين و اللاجئات. سيتظاهر اللاجئون في شوارع برلين متخذين الفن كوسيلة للإشارة إلى مطالبهم ومشاكلهم
حقي هو حقك! لبى دعوة (ريفيوجي كلوب ايمبولز) للمشاركة في الكرنفال ودعم صراع وكفاح اللاجئين و اللاجىات من أجل حقوقهم. نحن نمثل تحالف من فنانين و مبدعات وناشطين ومحاميات ولاجئين و لاجئات ومناضلين من اجل الحرية ونوادي وننقابيين ومبادرات من الحي والكثير من المجموعات الاخرى والافراد، اللذين بدؤوا بالعمل معاً منذ تشرين الثاني ٢٠١٤. الاعتصامات التي حصلت في (اورانين بلاتس) وفي (مدرسة اولوار) في (كرويتس بيرغ) كانت نقطة بداية.
على مدار السنة الماضية ، قامت الحكومات بتضييق والتحديد من سياسيات اللجوء، وحظيت تحركات اليمينين بالدعم والتهجمات العنصرية تزايدت بشكل واسع في ألمانيا وفي أوربا بشكل عام. إن الاعتصامات ضد العنصرية، من أجل حرية التنقل وحق البقاء والمعيشة الأفضل للجميع، أخذت تتزايد وتثير ضجة اكبر بينما يستمر نسبة كبيرة من المجتمع بتجاهله

كرنفال اللاجئين واللاجئات سيسيطر على الشوارع مرة اخرى وسيحضر المطالب والنضالات المختلفة الى العلن بطريقة فنية نحن نرفض التحديد من سياسات اللجوء
لا للعزل وتفريق الناس! توقفوا عن بناء الأسوار
إن الاتحاد الأوربي يخوض حرباً ضد اللاجئين والمهاجرات قوانين جديدة تصدر باستمرار لإخافة الناس من القدوم. لكن الدمار الذي تسببه ألمانيا ودوّل الاتحاد الأوربي في أنحاء مختلفة من العالم باستمرار السياسة الامبريالية والتدخلات العسكرية والاستغلال الاقتصادي تجبر الناس على الهرب من بلادهم. منظمة حدود الاتحاد الأوربي (فرونتكس) لا اكثر من مثال واحد فقط: آلاف الضحايا على الحدود وفي البحار هو دليل على سياسات مجرمة قاتلة. في الوقت نفسه مصطلحات مثل (حدود للهجرة )، (مناطق العبور) و (دول آمنة المنشأ) تعطي الشرعية للخطابات العنصرية لتفريق الناس الى مرغوبين وغير مرغوبين، إلى لاجئين حقيقين ومزيفين.

نحن نقول: لا لسياسات اللجوء الجديدة! لا للعزل و لا للعنصرية والكراهية
نجن مع حق البقاء وحق اختيار أين نعيش وكيف نعيش
فان حق اللجوء هو حق من حقوق الانسان ويجب ألّا يكون امتيازاً يُحظى به حق البقاء ، هو اول خطوة لكن كرامة العيش يجب ان تكون من حق كلِّ الناس. فبدل أماكن الإقامة الجماعية الغير إنسانية نريد الحق للجميع في ان يحصلوا على مكان إقامة تتوافر فيه الشروط الانسانية. ان الشروط في(لا جي زو) – برلين ( مكتب الدولة للصحة والمساعدات الاجتماعية) وفي أماكن الإقامة الجماعية الاحتياطية للاعداد المتزايدة (في حالات الطوارئ) في جميع أنحاء ألمانيا هي تصعيد مطلوب من مجلس اعيان برلين وإدارات اتحادية أخرى لإذلال، تخويف وقمع الناس. نحن لا نقبل هذه الانتهاكات الواضحة لحقوق الإنسان
نحن نقول: لا للترحيل! جميع الناس لديهم الحق فالبقاء في أي مكان يريدون وكيف يختاروا العيش!
كرنفال اللاجئين واللاجئات يريد ان ينشر الأصوات المكتومة والمعرفة المكبوتة.
هيا لنخرج من العزلة ونجتمع معاً ونقول، نحن لدينا حضارة مرحبة في ألمانيا، ما نحتاجه هو تضامن لا تبرعات ! نحن نريد كل الحقوق لكل الناس!

Kontakt:
Samee Ullah
Zimmer No. 325 Palais – My Right is Your Right!-Office
Maxim Gorki Theater
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin
www.impulse-projekt.de
www.myrightisyourright.de
info@myrightisyourright.de
www.facebook.com/MyRightIsYourRight
FB event:https://www.facebook.com/events/1499726330336008/
Spendenkonto:
borderline-europe
IBAN: DE81 4306 0967 4005 7941 01
BIC: GENODEM1GLS
GLS Bank
Verwendungszweck: Our Rights
Written by Admin – My Right is Your Right! on Monday January 18, 2016
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Großdemonstration am 21.03.2015 zum Globalen Tag gegen Rassismus in Berlin

PM Kampagne My Right is Your Right!_24.02.2015

Neues Bündnis von Geflüchteten, Kulturschaffenden, Nachbarschaftsinitiativen und Aktivist*innen: My Right Is Your Right!Kampagne startet Mobilisierung

Großdemonstration am 21.03.2015 zum Globalen Tag gegen Rassismus in Berlin

Pressemitteilung                                                                                                     24.02.2015

 

Pressekonferenz zur Kampagne und Demonstration

Mittwoch, 18.03.2015 um 11 Uhr im Studio Я des Maxim Gorki Theaters

Die Kampagne My Right Is Your Right! lädt zum Globalen Tag gegen Rassismus am Samstag, 21.03.2015 um 13 Uhr zu einer Großdemonstration am Spreewaldplatz in Berlin ein.

Seit mehr als zwei Jahren kämpfen Geflüchtete und Unterstützer*innen in Berlin sichtbar gegen den institutionellen Rassismus in Deutschland und Europa, dem so viele Menschen permanent in ihrem Alltag ausgesetzt sind. Akute und konkrete Forderungen der Geflüchteten sind die vollständige Abschaffung der Residenzpflicht, ein Stopp der Unterbringung in Lagern und aller Abschiebungen sowie Bleiberecht, Bildung, Arbeitsmöglichkeiten und frei gewähltes Wohnen für alle – also ein Ende der politisch gewollten sozialen Isolierung von Geflüchteten. Die Kampagne sowie die Großdemonstration richten sich gegen diese rassistischen Praxen und werden die langjährigen Forderungen von Geflüchteten weiter in die Öffentlichkeit tragen.

My Right Is Your Right! ist eine Kampagne, die von Geflüchteten, Kulturschaffenden, Aktivist*innen, Jurist*innen, Kirchenvertreter*innen, Gewerkschafter*innen, Vereinen und Nachbarschaftsinitiativen getragen wird, die sich jetzt in einem Netzwerk zusammengeschlossen haben. Uns verbindet der Wunsch einer stärkeren politischen Einmischung in die Berliner Flüchtlingspolitik. Wir werden die Türen von Theatern und weiteren öffentlichen Orten für das Anliegen einer gerechteren Politik im Sinne der Geflüchteten öffnen. Unsere Forderungen sind nicht neu, sondern werden von Geflüchteten in Deutschland schon seit Jahrzehnten an die Politik gerichtet. Uns geht es weder um Wohltätigkeit noch um humanitäre Hilfe. Wir stellen nicht nur Forderungen an politische Entscheidungsträger*innen, sondern wollen auch in unserem Alltag Rassismen und Ausschlüsse bekämpfen. Unser Ziel ist es, eine langfristige Infrastruktur aufzubauen, die alltägliche und strukturelle Rassismen thematisiert und ihnen entgegenwirkt. Daher wird die Kampagne einen Austausch von vielfältigen Projekten und Angeboten bieten: Über Arbeit, Bildung, Schlafplätze, Sprachkurse und Spenden bis hin zu Auftritten, Performances und Aktionen.

Ausgangspunkt unserer Kampagne sind die selbstorganisierten Proteste der Geflüchteten aus der Gerhart-Hauptmann-Schule (GHS) und vom Oranienplatz. Am vergangenen Freitag wurde den Bewohner*innen der GHS vom Bezirksamt erneut die Räumung zum 19.3.2015 angedroht – und das trotz der Vereinbarung mit dem Bezirksamt im Juli 2014. Dieses Agreement, das zusagt, dass ein Teil der Schule einerseits zum selbstorganisierten International Refugee Center umgebaut wird und andererseits weiterhin Wohnraum für die aktuellen Bewohner*innen bleibt.

Wir treten ein für das Recht auf gleiche Rechte für alle Menschen. In diesem Sinne:

Your Right is My Right! My Right is Your Right!

Pressekontakt: presse@myrightisyourright.de

www.myrightisyourright.de

facebook.com/MyRightIsYourRight

Refugee Office, Waldemarstr. 46, 10999 Berlin

Die Kampagne besteht aus:

African Refugees Union | AfricAvenir International | akademie der autodidakten | Ballhaus Naunynstrasse | Berlin Postkolonial | Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag | Berliner VVN-BdA e.V. | Bewohner_innen der Gerhart-Hauptmann-Schule (GHS) | borderline europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V. | Bündnis gegen Rassismus | Deutsches Theater | Expedition Metropolis e.V. | Flüchtlingsrat Berlin | GLADT e.V. | GRIPS Theater | International Women Space | JugendtheaterBüro Berlin | KuB Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. | KulTür auf! | Lesbenberatung Berlin | LesMigraS | Maxim Gorki Theater | Migrationsrat Berlin-Brandenburg | NIO – Nachbarschaftsinitiative Ohlauer | ReachOut | Refugee Club Impulse | Refugee Strike Berlin | Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein | Studio Я | Suite42 | Theater an der Parkaue | ver.di, Bezirk Berlin | Women in Exile | XENION e.V. und viele mehr