Kategorie-Archiv: Allgemein

Demo-Aufruf für den 2.2.2015: Gemeinsam gegen Pegida und rassistische Hetze!

2015 02 02 #NoBärgida Beginn: 17h30

Haupttreffpunkt: Platz des 18. März, Brandenburger Tor

Weiterer Treffpunkt: Moltekbrücke/Alt Moabit (am S/U-Bhf. Hauptbahnhof)

Der antimuslimische Rassismus und rassistische Gewalt in Deutschland gegenüber Schwarzen Menschen, People of Color und Geflüchteten und deren Unterkünfte haben seit den ersten Pegida-Aufmärschen Ende Oktober in Dresden massiv zugenommen: rassistische Angriffe haben sich in den letzten drei Monaten verdoppelt. Von Rassismus Betroffene, die in Dresden wohnen, berichten von vermehrten Bedrohungen seit den Pegida-Aufmärschen. Insgesamt hat es im Jahr 2014 mehr als 75 tätliche Angriffe auf Geflüchtete und doppelt so viele Attacken auf Flüchtlingsunterkünfte gegeben. Alle 10 Tage kommt es in Deutschland zu Angriffen auf Moscheen. Unfassbare Zustände rassistischer Gewalt in Deutschland!

Zum fünften Mal plant nun der Berliner Ableger Bärgida für kommenden Montagabend eine Demonstration in Berlin vom Washingtonplatz zum Bundeskanzleramt. Das wollen wir nicht zulassen und dagegen ein klares Zeichen setzen! Denn Pegida ist eine rassistische, antimuslimische Bewegung, die durch nichts gerechtfertigt werden kann. Zahlreiche gewalttätige Angriffe im Kontext von Pegida-Demonstrationen in Dresden, Leipzig, Stralsund, Erfurt und anderen Orten Deutschlands, die hinter fast allen Pegida-Ablegern stehenden Neonazigruppen und Rechtspopulisten, das Mitlaufen gewaltbereiter Hooligans und Rassist_innen bei den Aufmärschen zeigen, dass Pegida & Co nicht aus besorgten Bürger_innen besteht. Pegida ist vielmehr Ausdruck rassistischer Zustände, die von Staat und Gesellschaft mitgemacht und getragen werden.

Die Versuche einiger Politiker_innen, Verständnis für Pegida aufzubringen oder gar – wie der sächsische Ministerpräsident Tillich – die antimuslimische Stimmung zu verstärken, sind klar abzulehnen. WIR haben berechtigte Sorgen im Angesicht dieser rassistischen Hetze und gewaltvollen Zustände!

Die Auflösung des Pegida Orga-Teams zeigt, dass wir etwas bewegen können. Aber das bedeutet nicht, dass wir das Problem gelöst haben. Wir müssen weiter machen!

Lasst uns daher zusammen ein klares Zeichen gegen die rassistischen Zustände in diesem Land setzen! Gemeinsam haben wir bereits in den letzten Wochen in Berlin erfolgreich gegen Bärgida demonstriert.

Lasst uns damit auch unsere Anteilnahme an allen Opfern von rassistischer Gewalt ausdrücken.

Treten wir erneut den Rassist_innen von Bärgida & Co. entschieden entgegen!

Bündnis gegen Rassismus

Kampagne „Zusammen handeln – Gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung!“

Kontakt: bugera@posteo.de

Facebook: www.facebook.com/BuendnisGegenRassismus

Twitter: twitter.com/buegera

Erstunterzeichner_innen des Aufrufs:

AfricAvenir International e.V.

Allmende – Haus alternativer Migrationspolitik und Kultur

*andere zustände ermöglichen (aze)

Antifa AG der Interventionistische Linke Berlin
Antirassistische Initiative e.V. 
Berlin Postkolonial e.V.
Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und 	Antifaschisten e.V 
Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark
BUND Bezirksgruppe Tempelhof/Schöneberg
Bündnis Neukölln – Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt
CLOF e.V.
DIE LINKE. BERLIN 
Die Linke. Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg/Knochenbox e.V. 
DieLinke.SDS Berlin
Ev. Galiläa-Samariter-Kirchengemeinde
Frei-Zeit-Haus e.V.
Gruppe Subcutan
HU gegen PEGIDA/BÄRGIDA
Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V. 
Jusos Berlin 
Lesbenberatung Berlin e.V. 
LesMigraS
Migrationsrat Berlin-Brandenburg e.V. 
NaturFreunde Berlin 
ReachOut Berlin 
Salaam-Schalom Initiative
ver.di Berzirk Berlin 
Women in Exile & Friends 

Demo-Aufruf für den 26.01.2015: Gedenken heißt Handeln! NoBärgida, No Racism!

17:00 Uhr vor dem Bundeskanzleramt/Bundestagswiese 

Adresse: Willy-Brandt-Str. 1, 10557 Berlin

Bus: Bundeskanzleramt (Berlin): M85; Washingtonplatz/Hauptbahnhof (Berlin): M85, TXL

U-Bahn: Bundestag (Berlin) (U): U55; Washingtonplatz/Hauptbahnhof (Berlin): U55

Für den 26.01., dem Vorabend des Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz und dem “Tag für die Opfer des Nationalsozialismus”, mobilisieren die Neonazis und Rassist_innen vom Pegida-Ableger ”Bärgida” zu ihrem 4. Demonstrationsversuch nach Berlin-Mitte.

Auch dieses Mal wollen wir nicht zulassen, dass Neonazis und Rassist_innen demonstrieren. Pegida besteht nicht aus ängstlichen Bürger_innen, wie des Öfteren versucht wird darzustellen. Pegida ist eine rassistische Bewegung, die durch nichts gerechtfertigt werden kann. Einige Ereignisse, die sich während der Pegida-Demonstrationen zutrugen, lassen eher die Frage aufkommen, wer eigentlich Grund hat, Angst zu haben: Vor Weihnachten wurden in einem Dresdner Kaufhaus Menschen gejagt und ein 15-jähriges Mädchen unter Beifall von Pegida-Demonstrationsteilnehmer_innen zusammengeschlagen; am 19. Januar wurde Khalid Idres Bahray am selben Tag des Pegida-Aufmarsches mit bis zu 25.000 Teilnehmer_innen in Dresden brutal ermordet; am 12. Januar wurden in Stralsund Gegendemonstrant_innen brutal angegriffen. Und in München lief am selben Tag der im NSU-Prozess angeklagte André Eminger auf einer Bagida-Demonstration mit.

Neben diesen Pegida-Aufmärschen nimmt die Anzahl rassistischer Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte in diesem Land stetig zu. Rassistische Demonstrationen gegen Geflüchtete in Deutschland haben 2014 im Vergleich zu den letzten Jahren einen Höhepunkt erreicht. Und das gleiche gilt für Anschläge auf Moscheen und den immer weiter gehenden antimuslimischen Rassismus.

Lasst uns daher zusammen ein klares Zeichen gegen die rassistischen Zustände in diesem Land setzen! Lasst uns zusammen gegen soziale Ausgrenzung demonstrieren! Gemeinsam haben wir bereits die letzten drei Wochen in Berlin erfolgreich gegen Rassismus, Entsolidarisierung innerhalb der Gesellschaft und ‘Sündenbockpolitik’ demonstriert. Daran wollen wir anknüpfen und den Protest gegen Pegida & Co weiter ausbauen!

Lasst uns damit auch unsere Anteilnahme an allen Opfern von rassistischer Gewalt und den Opfern des deutschen Faschismus ausdrücken.

Deshalb führt unsere Route vom Bundeskanzleramt/Bundestag zum Gedenken und zur Mahnung über das “Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma”, das “Holocaust-Mahnmal” und das “Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen”. Weiter geht es über die Gedenkstele zur Erinnerung an die afrikanischen Opfer von Sklavenhandel, Sklaverei, Kolonialismus und rassistischer Gewalt in der Wilhelmstraße. Dann geht die Route zurück über das Bundeskanzleramt bis zum Hauptbahnhof (die Option zur Fortsetzung der Demonstration zum Alexanderplatz bleibt bestehen).

Bündnis gegen Rassismus

Kampagne „Zusammen handeln – Gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung!“ 

Kontakt: bugera@posteo.de

Blog: http://buendnisgegenrassismus.org

Facebook: www.facebook.com/BuendnisGegenRassismus

Twitter: twitter.com/buegera

Erstunterzeichner_innen: 

AfricAvenir International e.V.

Allmende e.V.

*andere zustände ermöglichen (aze)

Antirassistische Initiative e.V.

Berlin Postkolonial e.V.

Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER)

Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V

Bürgerinitiative Rettet die Marienfelder Feldmark

BUND Bezirksgruppe Tempelhof/Schöneberg

Bündnis Neukölln – Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt

Frauenkreise Berlin

Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B.

Initiative grenzen_weg!

Initiative Grenzen-Los!

Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V.

Lesbenberatung Berlin e.V.

LesMigraS e.V.

Migrationsrat Berlin-Brandenburg e.V.

Museum des Kapitalismus

NaturFreunde Berlin

Nijinski Arts Internacional e.V.

Netzwerk gegen antimuslimischen Rassismus und Islamfeindlichkeit (NARI)

ReachOut Berlin

Salaam-Schalom Initiative

ver.di, Bezirk Berlin

WETV-FM-NET – Youth ComunityMedia BB

Aufruf zur Unterstützung von NoBärgida – Strukturtreffen am 27.01.15, 18.30 bei Allmende 

Seit mehreren Wochen marschieren Rechte montags bei Bärgida in Mitte. Es ist gut zu sehen, dass immer wieder viele Menschen dagegen auf die Straße gegangen sind, an den letzten Montagen demonstriert und die Straßen blockiert haben.

Die Organisation der NoBärgida-Demos wurde bisher von einigen wenigen Menschen/Gruppen getragen, die auf Dauer damit überlastet sind.

Da wir aber weiterhin viele Menschen gegen Bärgida und gegen die rassistischen Zustände auf die Straße bringen möchten – und dies zugleich nicht an die bürgerlichen Parteien abgeben wollen –, möchten wir alle Interessierten einladen zu einem NoBärgida-Strukturtreffen am kommenden Dienstag, 27.01., 18.30, bei Allmende (Kottbusser Damm 25-26). Ziel ist es, eine Struktur für den Widerstand gegen Bärgida aufzubauen, die mittelfristig funktioniert und unkompliziert von vielen Schultern getragen wird. Es geht nicht um regelmäßige Treffen oder eine neue Gruppe, sondern um Aufgabenverteilung. Vorstellbar wäre z.B., dass sich Gruppen/Einzelpersonen finden, die für mehrere Wochen eine feste Aufgabe übernehmen.

Kommt zum Treffen am 27.01. und unterstützt den Widerstand gegen die rassistische Hetze von Bärgida!

Falls Ihr nicht kommen könnt, aber gern unterstützen wollt, meldet Euch beim Bündnis gegen Rassismus:

Kontakt: bugera@posteo.de

Blog: http://buendnisgegenrassismus.org

Facebook: www.facebook.com/BuendnisGegenRassismus

Twitter: twitter.com/buegera

Gemeinsam zum NSU-Prozess zum Keupstrassen-Aktionstag am 20.1.2015 in München

Bus aus Berlin am 19.1. ab 22 Uhr

Die Initiative “Keupstraße ist überall” ruft zu einem Aktionstag vor dem
Münchener Oberlandesgericht auf, da ab dem 20.1. die ersten Betroffenen
des Nagelbombenanschlags auf die Kölner Keupstrasse als Zeugen in
München vernommen werden.

Wir wollen mit Vielen vor und im Gericht ein sichtbares Zeichen der
Solidarität mit den Betroffenen und Angehörigen setzen. Wir wollen
geschlossen und unmissverständlich unsere Wut und unsere Empörung über
die jahrelange und im Prozess fortgesetzte Vertuschung des NSU-Terrors
und der verächtlichen Behandlung der Opfer Ausdruck verleihen.

Ab 9 Uhr Dauerkundgebung und Prozessbesuch
Ab 17.30 Uhr Demonstration durch Münchener Innenstadt

KOMMT MIT UNS – GEMEINSAMER BUS AUS BERLIN:
Abfahrt Montag 19.1.2015 22 Uhr Blücherplatz vor der AGB (Hallisches Tor)
Rückfahrt ab München Dienstag 20.1.2015 voraussichtlich 21 Uhr

Ticket: 25 EUR

VERKAUFSSTELLEN:
Buchhandlung oh21, Oranienstrasse 21, Berlin -Kreuzberg (Mo-Fr 10.00
-19.00 Uhr, Sa 10.00 – 16.00 Uhr)
k-fetisch, Wildenbuchstrasse 86, Ecke Weserstraße, Berlin-Neukölln
(Di-So 10.00-24.00)

FÜR EINE GESELLSCHAFT OHNE RASSISMUS!

Weitere Infos zum 20. Januar und zur Anreise aus anderen Städten:
http://keupstrasse-ist-ueberall.de/tag-x-20-januar-2015-muenchen/anreise/

*12. Januar 2015: NoBärgida, NoRacism!*

2015 01 12 Karte Gedenk- und Solidemo

17h Bundeskanzleramt/Bundestagswiese

–english below–

Für den 12.01. rufen die Neonazis und Rassist_innen vom Pegida-Ableger
„Bärgida“ erneut zu einer Demonstration auf. Diesmal vom Pariser Platz
am Brandenburger Tor zum Alexanderplatz. Seit dem Anschlag in Paris am
07.01. auf die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ versuchen Nazis und
Rassist_innen in Deutschland, Frankreich und anderen Ländern Europas
dieses Verbrechen pauschal und undifferenziert auf eine vermeintliche
Herkunft, Kultur, Religion oder Lebensweise zu reduzieren, um die Opfer
für ihre eigene rassistische Mobilisierung zu instrumentalisieren.
Diejenigen, die sie bisher als “Lügenpresse” betiteln, wollen sie nun
für ihre Agenda missbrauchen.

Deshalb rufen wir für den 12.01. ab 17.00 Uhr zu einer Demonstration vom
Bundeskanzleramt über den Pariser Platz auf. Wir drücken damit unsere
Anteilnahme mit allen Opfern und Angehörigen des Anschlages in Paris
aus. Wir protestieren gleichzeitig gegen eine Instrumentalisierung des
Anschlags, um rassistische Hetze gegen Muslime_a zu verbreiten!

Wir wollen nicht zulassen, dass die Opfer und Angehörigen ein zweites
Mal zu Opfern gemacht werden und für rassistische Mobilisierung
herhalten müssen. Unabhängig von der überfälligen und wichtigen Debatte
über die Grenzen von Satire und Meinungsfreiheit in Bezug auf Rassismus
stehen wir in einem Punkt zusammen: Es gibt weder eine Rechtfertigung
für ein derartiges Verbrechen, noch für dessen Instrumentalisierung
durch Rassist_innen gegen ganze Bevölkerungsgruppen wegen ihrer
vermeintlichen Herkunft, Religion, Lebensweise oder ihrem
Aufenthaltsstatus. Die Verschleierung der Ursachen und der politisch
Verantwortlichen und Profiteur_innen von Rassismus, Diskriminierung und
sozialer Ausgrenzung muss ein Ende haben!

Gemeinsam haben wir am 05.01. mit über 5.000 Menschen in Berlin
erfolgreich ein großes, solidarisches Zeichen gegen Rassismus,
Entsolidarisierung innerhalb der Gesellschaft und Sündenbockpolitik
gesetzt. Daran wollen wir anknüpfen und angesichts stetig wachsender
rassistischer Mobilisierung in Berlin, Deutschland und Europa den
Protest weiter ausbauen!

Wir beziehen uns erneut auf unseren Aufruf vom 05.01., der viel
Widerhall gefunden hat. Denn an den Gründen für den Protest gegen
Pegida, deren Ableger wie „Bärgida” und angeblichen Bürgerbewegungen,
meist initiiert bzw. organisiert von oder mindestens vernetzt mit der
extremen Rechten, hat sich nichts geändert. Genauso wenig hat sich an
der damit einhergehenden Kriminalisierung und Ausgrenzung von
Geflüchteten, als Muslime_a oder Rom_nija wahrgenommenen und anderen
nicht ins rassistische Weltbild passenden Menschen geändert.

Bei diesem ersten, dank der Proteste gescheiterten Bärgida-Versuch,
waren auch Teile der rassistischen Aufmärsche der “Bürgerbewegung
Marzahn-Hellersdorf” anwesend. Diese mobilisieren zeitlich versetzt am
05.01. zu 19.00 Uhr nach Marzahn, um erneut gegen Geflüchtete mit Bezug
auf deren vermeintliche Religion Stimmungsmache zu betreiben.

Wir solidarisieren uns mit den Gegenprotesten in Marzahn und darüber
hinaus. Wir rufen dazu auf, sich auch dort ab 18.30 Uhr dort Nazis und
Rassist_innen in den Weg zu stellen (http://akmh.blogsport.eu/).

Refugees Welcome!
Gemeinsam und solidarisch gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung! Immer
und Überall!

17h Bundeskanzleramt/Bundestagswiese
Willy-Brandt-Str. 1
10557 Berlin
Bus:
Bundeskanzleramt (Berlin): M85
Washingtonplatz/Hauptbahnhof (Berlin): M85, TXL
U-Bahn:
Bundestag (Berlin) (U): U55
Washingtonplatz/Hauptbahnhof (Berlin): U55

Vorläufige Route: Bundeskanzleramt – Bundestag – Platz des 18. März –
Hannah-Ahrendt-Straße – Behrenstr. – Französische Str. bis
Rathaus/Molkenmarkt

Bündnis gegen Rassismus

Kampagne „Zusammen handeln – Gegen rassistische Hetze und soziale
Ausgrenzung!“

Unterzeichner_innen:

AfricAvenir International e.V.

*aze – andere Zustände ermöglichen

Berlin Postkolonial

BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg

Bündnis Neukölln – Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt

Bürgerinitiative bRettet die  Marienfelder Feldmark.

DKP Berlin

Didf – Berlin

Flüchtlingsrat Berlin

Flüchtlingsrat Brandenburg

Grüne Jugend

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.

Initiative Grenzen-Los! e.V.Verein für emanzipative Bildung und kulturelle Aktion

Museum des Kapitalismus

BünSalaam-Schalom-Initiative

Jusos Berlin

Women in Exile

————————————

Jan. 12th: NoBärgida, NoRacism!

Demonstration on Jan 12th, 2015
5 PM at the Bundeskanzleramt/Bundestagswiese

“Bärgida,” the local group of neo-nazis and racists from Pegida, are
calling again for a demonstration on Jan. 12th from Pariser Platz at
Brandenburg Gate to Alexanderplatz. After the attacks on the satire
magazine “Charlie Hebdo” in Paris on Jan 7th, Nazis and racists in
Germany, France and other European countries are trying to link this
crime to a “supposed origin” culture, religion or lifestyle in order to
instrumentalize the victims for their racists politics and mobilization.
They are the people who had insulted the media by calling them the lying
press (“Lügenpresse”) and now they want to use that very same media to
spread their agenda.

We are calling for a counter-demonstration on Jan. 12th at 5 PM. Our
demonstration starts at the Bundeskanzleramt to Pariser Platz. We want
to demonstrate our solidarity with all the victims of the Paris attacks
and their loved ones. At the same time we are protesting against the
instrumentalization of the attacks, a tactic used to spread racist
agitation against Muslims.

We won’t allow the victims and their loved ones to be made victims a
second time and be used for racist mobilizing. Regardless of the long
overdue and important debate about the boundaries of satire and freedom
of expression in relation to racism, we are together on one point: there
is no justification for such a horrible crime. But there can also be no
justification for the crime of being exploited by racists who attack
entire groups based on their supposed origin, religion, lifestyle or
residence status. The cover-up of the causes and of those politically
responsible, as well as those who profit from racism, discrimination,
and social exclusion must come to an end!

Our first demonstration on Jan 5th brought out over 5,000 people in
Berlin. We were successful in sending a clear signal against racism in
our society and their politics of creating fear. We will build on this
success and expand the protest in the face of growing racist
mobilization in Berlin, Germany, and Europe!
Our call to demonstrate on Jan. 5th found a lot of resonance, but we are
calling for another demonstration, because nothing has changed regarding
the reasons to protest against Pegida, their offshoots such as
“Bärgida”, and so-called citizens’ movements (Bürgerbewegungen). These
mobilizations have been mostly initiated and/or organized by the extreme
right or people connected to them. What also hasn’t changed is the
criminalization and exclusion of refugees, those perceived as Muslims,
Rom_nija, or others who don’t fit into their racist agenda.

The first attempt of a Bärgida demonstration failed – thanks to great
solidarity with our protest – but it is important to know that the
“Bürgerbewegung Marzahn-Hellersdorf” is present. They are mobilizing
again on Jan 12th at 19:00 for a demo in Marzahn, in order to once again
stir up sentiment against refugees using arguments based on religious
differences.
We declare our solidarity with the protests against the so-called
“Bürgerbewegung” in Marzahn and call for people to come there at 18:30
to stand in the Nazi’s way (http://akmh.blogsport.eu/).

Refugees Welcome!
Together and in solidarity against racism and social exclusion! Always
and Everywhere!

Initial Route: Bundeskanzleramt – Bundestag – Platz des 18. März –
Hannah-Ahrendt-Straße – Behrenstr. – Französische Str. bis
Rathaus/Molkenmarkt

17h Bundeskanzleramt/Bundestagswiese
Willy-Brandt-Str. 1
10557 Berlin
Bus:
Bundeskanzleramt (Berlin): M85
Washingtonplatz/Hauptbahnhof (Berlin): M85, TXL
U-Bahn:
Bundestag (Berlin) (U): U55
Washingtonplatz/Hauptbahnhof (Berlin): U55

Bündnis gegen Rassismus

Kampagne „Zusammen handeln – Gegen rassistische Hetze und soziale
Ausgrenzung!”

Signers:

AfricAvenir International e.V.
Berlin Postkolonial

*aze – andere Zustände ermöglichen

BUND Bezirksgruppe Tempelhof-Schöneberg

Bündnis Neukölln – Miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt

Bürgerinitiative bRettet die  Marienfelder Feldmark.

DKP Berlin

Didf  Berlin

Flüchtlingsrat Berlin

Flüchtlingsrat Brandenburg

Grüne Jugend Berlin

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V.

Initiative Grenzen-Los! e.V.
Verein für emanzipative Bildung und kulturelle Aktion

Museum des Kapitalismus

BünSalaam-Schalom-Initiative

Jusos Berlin

Women in Exile

Gemeinsam gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung auf die Straße!