Aktionswoche: Zwei Zusatztermine, ein Ausfall

Die Gruppe Vosifa lädt im (erweiterten) Rahmen der Aktionswoche zu zwei Veranstaltungen in das M29, Prenzlauer Berg:

01.11 / 21.00 Uhr / Infoveranstaltung mit Küfa

Die Veranstaltung „Skandal über Skandal – NSU bis heute” wird am Anfang kurz die Aktionswoche vorstellen und
mit einer kleinen Filmsequenz das Thema Gedenken thematisieren und
anschließend mit einem Kurzfilm von NSU Watch das Thema des Prozesses in München einleiten.
Danach werden zwei Menschen, die den NSU Prozess Mitte Oktober vor Ort beobachtet haben, von ihren Eindrücken berichten.
Nach diesem Einblick wollen wir gemeinsam darüber reden – wie kann diese Thematik als Gruppe der Einzelperson bearbeitet werden.

M29 (Malmöerstr. 29)

08.11 / 20.30 Uhr / Rechtsterrorismus in Berlin / Infoveranstaltung von NEA und AKA Vosifa / M29 (Malmörerstr. 29)

Infos zum Veranstalter: http://vosifa.de

Die Veranstaltung des Bündnisses gegen Rassismus am 02.11. muss aus Kapazitätsgründen leider entfallen.

Aktionswoche: Flyer auf sieben Sprachen

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Aktionswoche – vorläufiges Programm online:

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Aktionswoche “Gedenken &Widerstand”

Flyer als PDF

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ZAG-Interview mit dem Bündnis gegen Rassismus

Fünf Jahre nach dem öffentlich werden des Nationalsozialistischen Untergrundes ist zu wenig passiert und zu viel unverändert geblieben. Das Bündnis gegen Rassismus hat sich vor fünf Jahren, auf Grund der Enttarnung des NSU zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen Rassismus zu handeln.

Vom 29.10. bis 06.11.2016 wird das Bündnis eine Aktionswoche veranstalten, um Gedenken und Trauer mit neuen Initiativen und dem formierten Widerstand zu verflechten. Über das Bündnis und dessen Selbstverständnis mit Blick auf die Arbeit der letzten Jahre und die kommende Aktionswoche sprachen wir mit Nadiye und Zerrin aus dem Bündnis.

ZAG: Könnt ihr uns noch einmal die Hintergründe und die einzelnen Akteure hinter dem Bündnis gegen Rassismus erläutern?

Der Hintergrund des Bündnisses ist das Bekanntwerden der NSU-Mordserie und der öffentliche Umgang damit. Als vor fast 5 Jahren bekannt wurde, dass ein breitgefächertes Netzwerk bestehend aus Neonazis und staatlichen Apparaten mordete bzw. Hilfestellungen bot und der respektvolle Umgang mit den Opfern des NSU in Medienberichterstattungen fehlte, hat der Migrationsrat Berlin-Brandenburg zu einem breiten Treffen eingeladen. Zu diesem Treffen kamen sehr viele unterschiedliche Personen, die einen Umgang mit diesem Schock suchten. Schnell stellten wir in dieser Phase fest, dass wir vor allem von Rassismus betroffene Menschen und deren Analysen in den Vordergrund stellen sollten. Und so ist es bis heute geblieben. Einige haben nach dieser Entscheidung das Bündnis verlassen, aber vor allem der Großteil von Rassismus betroffenen Menschen ist geblieben, um dieses Bündnis weiter aufzubauen. Heute sind wir eine gemischte Gruppe, in der weiße Bevormundung wenig Raum hat und wir auf Augenhöhe politisch zusammenarbeiten. Auffällig ist dabei, dass wir uns sehr von klassischen weißen Antifa-Strukturen unterscheiden und intersektionale, aber auch generell politische und gesellschaftliche Machtverhältnisse für uns benennen und diskutieren.

[…]

Ganzes Interview auf zag-berlin.de:
http://www.zag-berlin.de/antirassismus/archiv/72buendnis.html